Client Story

Before | After 1 year

Ich werd immer wieder gefragt, welche Diät ich gemacht habe und wie lange ich diese Diät noch machen möchte. Und irgendwann hab ich kein Bock mehr zu erklären, dass ich keine Diät gemacht habe. Und wenn ich dann versuche zu erklären, was ich verändert habe, hab ich den Eindruck die Leute verstehen es nicht oder wollen es nicht verstehen. Grad mit dem Thema Darmgesundheit können die wenigsten was anfangen. Konnt ich ja auch nicht, bis ich selber gemerkt habe, was sich ändern kann. 

Erfahrungsbericht zu Bewegungs- und Lebensstilprogramm:

Eigentlich wollte ich nur mit Hilfe eines Personal Trainers intensiv Sport treiben und etwas für meinen Körper tun. Was sich daraus entwickelt hat hätte ich zu dieser Zeit nicht gedacht.

Mein Personal Training startete mit einem aus vielen Seiten bestehenden Fragebogen mit jeder Menge Fragen zum Thema Ernährung, körperliches Wohlbefinden und Verhalten zu vielen anderen Themen. Was das alles genau mit dem Training zu tun hatte war mir im ersten Moment nicht ganz klar, das sollte mir aber im Laufe der Zeit noch bewusst werden.

Meine ersten Trainingseinheiten bestanden mehr aus Entspannungsübungen, als aus wirklich körperlicher Anstrengung, und den ersten Tipps meines Personal Trainers zu versuchen alles, was dem Körper Stress bereitet zu vermeiden oder eben mit den entsprechenden Entspannungsübungen entgegen zu wirken. Das beginnt schon damit abends keinen Kaffee mehr zu trinken. Ich hab mir zu dieser Zeit immer wieder die Frage gestellt: was hat das mit Fitnesstraining zu tun? Durchgezogen habe ich es, zum Glück, trotzdem. Ich habe mir jeden Tag 30 – 40 Minuten Zeit genommen für Stretching und Atemübungen. Hartes Training und Ausdauersport waren erstmal gestrichen. Das in Summe war vermutlich eine gute Vorbereitung auf die Entgiftung und das Fitnessprogramm das die nächsten Monate folgen sollte.

Ein Ergebnis aus dem Fragebogen war, dass ich mich mal mit dem Thema Lebensmittelunverträglichkeiten beschäftigen sollte. Dass es Lebensmittel gab, die ich nicht vertrage oder das ständige Unwohlsein im Magen war mir zwar ein Stück weit bewusst, aber schon so „normal“, dass ich mir darüber und ob sich das ändern lässt keine wirklichen Gedanken gemacht habe. Ich fühlte mich oft einfach nur erschöpft, Müde und hatte Verdauungsprobleme. Die Zusammenhänge und dass das auch an falscher Ernährung liegen könnte war mir so nicht wirklich klar.

Ein Besuch beim Heilpraktiker und die dort in die Wege geleitet Blutanalyse ergaben einige Lebensmittelunverträglichkeiten, Belastungen im Körper und ein hoher Wert an Darmpilzen, die ich so in dieser Stärke jedoch nicht erwartet hätte. Der Heilpraktiker empfahl mir eine Darmentgiftung über 8 Wochen. Diese Entgiftung erforderte eine für mich nahezu komplette Umstellung der Ernährungs- und Einkaufsgewohnheiten. Milch, Zucker und Weizen, meine Verursacher-Allergen, waren ab sofort tabu, sowie viele andere Nahrungsmittel, die fester Bestandteil meiner Ernährung waren. Die für diese Diät erforderlichen Maßnahmen schienen mir im ersten Moment als berufstätige Frau unmöglich in den Alltag zu integrieren. Was soll ich dann noch frühstücken und woher soll ich die Zeit nehmen? Das waren Gedanken die ich mir gemacht habe. Nach Absprache mit dem Heilpraktiker habe ich mich dann dazu entschieden, mir eine Eingewöhnungsphase von 4 Wochen zu geben, mich so ein bisschen an das Thema und an für mich neue alternative Lebensmittel anzutasten. Wie esse ich morgens mein Müsli wenn ich keine Milch und keine Fruchtsäfte trinken darf? Mit dieser und ähnlichen Fragen habe ich mich beschäftigt. Diese 4 Wochen waren für mich ziemlich spannend und ich empfand es auch ein Stück weit als Herausforderung mich intensiv mit diesem Thema zu beschäftigen. Nachdem ich schon in dieser Eingewöhnungsphase gemerkt habe, dass es meinem Körper gut zu tun scheint und ich auch schon die ersten Kilos verloren hatte war klar, dass ich die 8 Wochen Entgiftung auf jeden fall mit allen Konsequenzen durchziehen möchte.

Ich musste abends überlegen, was frühstücke ich morgen und was gibt es zu Mittagessen. Dann hieß es abends für den nächsten Tag kochen und morgens mit gepackter Tasche zur Arbeit gehen.
Essen in der Kantine habe ich anfangs komplett gestrichen und dann nach kurzer Zeit auf 1 – 2 mal die Woche erhöht. Und zwar bin ich immer dann essen gegangen, wenn es in der Kantine etwas gab, das zu 100% in meinen Ernährungsplan gepasst hat. Das bedeutete auch Lebensmittel bewusster einkaufen. Gekauft wurde nur noch Bio-Gemüse und Dinkelprodukte. Ich habe auch gelernt, dass Wasser nicht gleich Wasser ist. Der Heilpraktiker hat mir ein ganz bestimmtest stilles Wasser empfohlen das ich seither trinke und auch jeden Tag mit ins Büro nehme.

Zur Ernährungsumstellung gehört auch die Einnahme bestimmter homöopathischer Mittel. Das waren so viel in verschieden Dosen und zu verschiedenen Zeitpunkte, dass das ohne einen genauen Einnahmeplan gar nicht möglich gewesen wäre noch zu überblicken. Um mir auch ein Stück weit selber den Druck zu geben, das durchzuziehen habe ich jedem in meinem Umfeld von meiner Entgiftung erzählt um so erst gar nicht in Versuchung zu kommen etwas „falsches“ zu essen. In dieser

Zeit habe ich im Schnitt 3 Kilo im Monat verloren. Ich fühlte mich wesentlicher wohler mit meinem Magen und hatte auch das Gefühl viel entspannter zu sein.

Nebenher habe ich weiter trainiert und zusammen mit dem Personal Trainer auch das Level von mal zu mal erhöht. 3-mal in der Woche 60-90 Minuten Training war Pflicht und ich musste mich nicht dazu motivieren. Ganz im Gegenteil. Teilweise musste ich mich selber bremsen um hier nicht zu übertreiben. Ich konnte Übungen durchführen, die ich bisher nur in irgendwelchen Sportzeitschriften gesehen hatte und von denen ich nie gedacht hätte, dass ich so was jemals schaffe. Das und auch mein neues Körpergefühl und Selbstbewusstsein waren Motivation genug. Das, was ich am Anfang noch als intensiv und Zeitaufwändig beschrieben hätte, lief jetzt fast schon als ganz normal nebenher und gehört mittlerweile zu meinem Alltag dazu. Ich habe natürlich trotzdem bewusst die optischen Veränderungen an meinem Körper, Veränderung der Haltung wahrgenommen und habe Muskeln gespürt.

Nach 8 Wochen Entgiftung und mit 9 Kilo weniger auf der Waage war ich nun gespannt auf das Ergebnis der aktuellen Blutanalyse. Mein Gefühl war aufgrund meines Körpergefühls ganz gut. Der Test zeigte, dass ich tatsächlich einige Unverträglichkeiten komplett beseitigen konnte und sich auch die Werte der Darmpilze reduziert hatten. Leider waren die Werte jedoch noch nicht so, dass man von einer gesunden Darmflora sprechen kann. Und da die Gefahr zu groß geworden wäre, dass sich der Zustand wieder verschlechtert haben wir beschlossen weiter 8 Wochen Entgiftung durchzuziehen. Diesmal nicht ganz so streng wie in den ersten 8 Wochen. Ich war ein Stück weit sogar erleichtert, das Programm weiter durchführen zu müssen. Das zwang mich, mich weiterhin vernünftig zu ernähren.

Anfangs hatte ich jedoch nach jeder Mahlzeit leichte Kopfschmerzen und auch schnell wieder das Gefühl was essen zu müssen. Das hat nach 2 Wochen wieder nachgelassen. Ob das mit der Entgiftung oder dem zwischenzeitlich doch anspruchsvollen Training zusammenhing kann ich bis heute nicht nachvollziehen.

Heute merke ich wie wichtig es ist regelmäßig zu essen und zwischen den Mahlzeiten auch Pausen einzuhalten. Ich spüre wieder bewusst Hunger und esse nicht nur, weil es jetzt halt wieder was gibt oder in greifbarer Nähe liegt. Ich merke auch ganz bewusst, wenn ich etwas nicht vertrage und kann so relativ gut eingrenzen, welche Lebensmittel ich lieber meiden sollte. Ich würde lügen, wenn ich sage, dass es nicht Situationen oder Momente gibt, in denen ich mal was Süßes essen will oder auch mal ein Glas Sekt trinke. Ich versuche aber trotzdem in meinem Alltag darauf zu verzichten und es mir als Ausnahme zu gönnen.